Montag, 21. April 2014

Grüße aus Afrika

Hallo ihr Lieben!

Krümels Tante hat sich vor kurzem auf die Reise nach Afrika begeben.
Das hat mich auf die Idee zu einem neuen Stofftier gebracht.

Darf ich vorstellen: Lotta - die kleine Giraffe




Den Körper habe ich erst skizziert und dann auf transparentes Skizzierpapier übertragen und ausgeschnitten.



Zuerst habe ich den Schnitt zweimal auf den Stoff übertragen und dann die beiden Körperhälften rechts auf rechts gelegt. Bis auf die Beinenden (Hufe) und eine kleine Öffnung am Hinterteil (zum Wenden) wird der Körper zusammengenäht.

Für "Fußsohle" der Giraffe habe ich Kreise aus einem gepunkteten Stoff geschnitten.
Die Kreise werden dann in die untere Beinöffnung eingepasst, mit Stecknadeln fixieren und feststeppen.


Danach wird der Körper auf rechts gewendet und mit Füllwatte ausgestopft.

Den Schweif habe ich aus zwei verschieden farbigen Wollresten geflochten und das Ende des Schweifes in die Öffnung des Giraffenkörpers gesteckt.
Dann die Öffnung des Körpers schliessen (dabei den Schweif fest an den Stoff nähen).

Für die Mähne ca. 5 cm lange Wollfäden mit einer Nadel durch den Stoff ziehen und verknoten. Alles nur noch auf eine Länge zurückschneiden und fertig ist die Mähnenpracht. ;)

Die Augen der Giraffe habe ich mit blauem Garn gestickt. Und die Hörner der Giraffe sind aus Pfeifenreiniger (einfach durch den Stoff gezogen und anschließend in Form gebracht).

Ich weiß: meiner Giraffe fehlen Ohren. Die hatte sie zuerst, aber ich fand es zu überladen, da die Giraffe nur zarte 15 cm misst.

Aber hören tut sie trotzdem - und zwar auf den Namen Lotta. ;)


Und ratet mal, wo Lotta nun ist?! Richtig: in Afrika!
Bald kommt sie wieder zurück. Ich bin schon sehr gespannt was Krümels Tante und Lotta von ihrer Reise berichten werden. :)




Sonntag, 20. April 2014

12tel Blick #4

Hallo ihr Lieben!

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest!

 
Findet ihr nicht auch, dass dieser verknotete Baum wie in Herz aussieht. Meine Schwester bezeichnet dieses Konstrukt als "Die Liebenden" - ich finde einen passenderen Namen gibt es nicht.

Und gerade zu Ostern finde ich dieses Motiv mehr als passend. :)





Aber ich möchte euch heute nicht nur frohe Ostern wünschen.

Es ist nämlich wieder soweit: selbe Stelle, selbes Motiv = 12tel Blick.

Tabea hat dieses tolle Fotoprojekt ins Leben gerufen und ich bin seit 2013 mit dabei - und hochgradig 12telBlick-süchtig. ;o)

Nr. 1    GemüseBlick



Auch wenn sich noch nicht viel tut - im Hochbeet - dank Ostern wird es auch hier schön bunt. :)

Nr. 2    PausenBlick

Mein Krümel macht 'ne Pause. ;)

Nr. 3    Tunnelblick

 
 Na, was haben die beiden denn da im Baum entdeckt? Seht ihr es auch? ;)

Da muss sich wohl einer vom Ostereier-verstecken ausruhen.


Hier noch mal der Vergleich:

 




 Noch mehr tolle 12tel Blicke findet ihr HIER. Schaut doch mal vorbei.


Freitag, 18. April 2014

Alles bereit für den fleißigen Hoppler. ;)

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich ein Osternest aus Ästen gebastelt:

Bei einem Spaziergang habe ich leicht biegbare Äste gesammelt, die ich dann fast alle von ihren Blättern befreit habe.
Für das Grundgerüst ist es wichtig gerade ungefähr gleich lange Äste über kreuz zu legen und in der Mitte zusammen zu binden. Da eine ungerade Zahl von Ästen benötigt wird, werden zwei Äste zusammengebunden.


Und dann kann es losgehen: Jeder Ast wird nun im Wechsel oben und unten um das Grundgerüst gewebt. Wenn der Boden des Nestes die gewünschte Größe erreicht hat, werden die Äste des Grundgerüstes nach oben gebogen. Ich habe die Äste dann oben zusammengebunden, damit das weitere Weben einfacher von der Hand geht. Nun webt man einfach so lange weiter, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Die überstehenden Äste des Grundgerüstes werden gekürzt und von oben in das Osternest eingeflochten. Und fertig ist das Osternest nach Korbflechter-Art. ;)



Meine Kleine hat sich gewünscht, dass ein paar Blätter an den Ästen dran bleiben sollen - das würde besser zum Frühling passen. ;) Ich finde, sie hat recht.


Morgen Abend werden wir es im Garten noch mit Moos füllen und dann kann der Osterhase kommen. ;)



Um das Warten auf den kleinen Hoppler zu versüßen, lassen wir uns unsere Osterplätzchen schmecken.
Und wenn sie noch selbst versüßt wurden, schmecken sie natürlich gleich noch besser.



Ich wünsche euch jetzt noch keine frohe Ostern, denn Ostersonntag ist ja der 20. und das bedeutet: Es gibt dieses Jahr einen Oster-12tel-Blick. Freu mich schon! Und bis dahin:

Donnerstag, 17. April 2014

Komm wir basteln uns den Frühling! ;)

Hallo ihr Lieben,

auch wenn ich nicht ständig poste, war ich doch fleißig - gemeinsam mit meinem Krümel. ;)

Hier unsere Ostern-/Frühlingsfensterbilder:




Die Ideen stammen aus dem Heft "filigran - Fensterbilder" Nr. 13 aus dem Jahr 2013.


Und aus ein paar bunten Filzresten und kleinen Holzperlen haben Krümel und ich diese Frühlingsgirlande gezaubert.

So, und nun geht es in den Wald. Wir brauchen noch ein paar Äste für unser Osternest. :)

Sonntag, 13. April 2014

Jetzt fängt das schöne Frühjahr an ...


 ...
und alles fängt zu blühen an 
auf grüner Heid und überall.

Es wachsen Blümlein auf dem Feld.
Sie blühn weiß, blau, rot und gelb,
es gibt nichts schöneres auf der Welt.
(Volkslied 19. Jahrhundert) 


Hallo ihr Lieben,

dieses Lied begleitet mich im Moment ständig - dank meiner Kleinen. ;)
Es ist nicht nur ein wunderschönes altes Volklied, es ist vor allem die treffendste Umschreibung vom derzeitigen Frühlingserwachen rund um uns herum. :)







Ich wünsche euch allen wunderschöne Frühlingstage!



Dienstag, 8. April 2014

#4 - Kalle hört heute ...

zur Abwechslung mal ein Hörbuch.

Eva Mattes (bekannt als Tatort-Kommissarin Blum - Kripo Konstanz) liest

Das Dorf der Mörder

von Elisabeth Herrmann

Im Berliner Tierpark wurde eine verstümmelte Leiche im Pekari-Gehege entdeckt. (Pekaris sind Nabelschweine, deren natürlicher Lebensraum in Süd- und Mittelamerika zu finden ist.)
Sanela Beara - eine junge, ehrgeizige Streifenpolizistin - ist als erstes am Tatort. Auf der Suche nach Kaffee für ihren Vorgesetzten lernt sie Charlie Rubin - die "Rattenzüchterin" - kennen. Kurze Zeit später wird Sanela niedergeschlagen - offensichtlich von Charlie, die auch des Mordes an dem Unbekannten im Pekari-Gehege überführt wird.
Sanela zweifelt an der Schuld von Charlie und geht dem nach - auch wenn sie durch ihre Alleingänge ihre Aufstiegschancen und den letzten Respekt der Kollegen aufs Spiel setzt.
Der Psychologe Jeremy Saaler lernt Charlie in der Praxis seines Mentors kennen. Dort soll ein Gutachten über ihre Zurechnungsfähigkeit erstellt werden. Jeremy zweifelt auch an dem Tathergang, der sich nur auf Indizien stützt.
Jeremy und Sanela, die einander nicht kennen, beginnen unabhängig von einander Nachvorschungen anzustellen. Das Rätsel lockt sie in ein kleines Nest in Brandenburg - ein mörderisches Abenteuer beginnt.

ISBN -9783-8445-1375-2

Fazit:

Spannender Krimi herrlich subtil gelesen. Kalte Schauer und Gänsehaut vorprogrammiert.


Schön ist, dass das Hörbuch auf lediglich einer CD (mp3-Format) erhältlich ist. Ca. alle 5 Minuten ist ein neuer Track gesetzt, was einem den Wiedereinstieg sehr erleichtert. Spannende 9 h 13 min.



Dienstag, 1. April 2014

Mein März war ...

... geprägt von Zahnschmerzen. Und da ich vor ein paar Stunden wieder beim Zahnarzt war und die Betäubung langsam nachlässt, fällt es mir tatsächlich schwer, etwas anderes mit dem Monat März in Verbindung zu bringen als Schmerzen. :(

... aber nein: Es gab sie auch - die lustigen, fröhlichen, gemütlichen und herzlichen Momente, z. B. bei einem Kaffee in netter Gesellschaft, bei einem Feierabend-Radler oder im Kinderzimmer-Zoo bei der Affenfütterung. ;)

Herzhaft gelacht ...
... habe ich, als meine kleine beim Haarefönen folgendes sang: "Kleiner Schelm bist du, weißt du, was ich tu'? Ich steck' dich in den Hafersack und bind' ihn oben zu. Und wenn du dann noch schreist: 'Ach bitte lass mich raus!' Dann bind' ich ihn noch fester zu und setz' mich oben drauf." ;o)

Geflucht ...
habe ich über eine "nette" Frau im roten Opel, die meinte mich und meine Kleine in einer Kurve überholen zu müssen - nur um kurz danach vor mir an der Ampel zu stehen.
Gute Frau, wenn Sie sich gerne am nächsten Baum kleben sehen, tun Sie sich keinen Zwang an, aber andere Menschen (wie auch meine Kleine und ich) lieben ihr Leben und möchten es noch länger genießen können. Ich fahre auch gerne schnell, aber Geschwindigkeit ist eben nicht alles.

Taggeträumt ...
... habe ich von schmerzfreien Tagen und Nächten, viel Schlaf und ... und ... und ... ;o)


Mein bebilderter März:

 
 




Gedicht / Zitat zum Monat:

Im Schmerz ist so viel Weisheit wie in der Lust: er gehört gleich dieser zu den arterhaltenden Kräften ersten Ranges.
Friedrich Nietzsche, Werke II - Die fröhliche Wissenschaft