Donnerstag, 12. Juni 2014

Leckerer Holundersirup selbst gemacht

Hallo ihr Lieben!

Wenn es draußen so richtig heiß ist, braucht man einen leckeren Durstlöscher. Mein Favorit ist Wasser mit einem Schuss Holundersirup - natürlich schön gekühlt. ;)

Im Garten meiner Eltern wächst der Holunder in Hülle und Fülle. Was liegt da also näher, als den Sirup selbst herzustellen?!

Holundersirup - Rezept ergibt etwa 2 Liter Sirup

* 15 Holunderblüten ernten

* diese unter fließendem Wasser waschen

* Holunderblüten vom "dicken" Stil trennen

* Blüten in einen großen Topf geben

* 1kg Zitronen gut waschen und in Scheiben schneiden

* Zitronenscheiben über den Holunder legen

* 1 Liter Wasser in den Topf gießen

Und nun heißt es warten ... ganze 3 Tage (gelegentlich sollte man die Zitronen ein wenig andrücken).

* Topfinhalt sieben 

     und den dadurch gewonnen Saft auf dem Herd erhitzen

* 1 kg Zucker hinzugeben und unter Rühren aufkochen lassen.


Wenn der Sirup abgekühlt ist, muss er nur noch in Flaschen abgefüllt werden und fertig!



Da er nicht ewig im Kühlschrank hatbar ist, könnt ihr auch den Sirup einfrieren und nach Bedarf auftauen.


Ich liebe den Sirup, denn auch wenn 1 kg Zucker drin ist, schmeckt er nicht so süß, wie der Holundersirup im Supermarkt.

Noch ein Tipp: Holunder wächst oft auch wild am Waldrand. (Nehmt dann aber Blüten, die nicht zu nahe am Boden hängen.)


Dienstag, 10. Juni 2014

6# - Kalle zu Besuch bei einem alten Bekannten

Julius Eichendorff ist zurück !!!


Ave Vinum 

ist Julius Eichendorffs siebter Fall


Eigentlich hatte Julius - seines Zeichens Sternekoch und Inhaber der "Alten Eiche" - seiner Frau Anna, die Kommisarin im Morddezernat in Koblenz ist, versprochen nicht mehr seinem etwas ungewöhnlichen Hobby nachzugehen: dem Ermitteln in Mordangelegenheiten.

Nach einem schweren Unwetter stand das Ahrtal unter Wasser und Julius, der ein Geschick für das Finden von Leichen hatte, kam diese nun wortwörtlich entgegengeschwommen.

Julius, der den Toten Martin Schenk kannte und von dessen Mutter schwere Vorwürfe zu hören bekam, flehte seine Anna förmlich an, wieder als Kulinarischer Detektiv ermitteln zu dürfen. Schnell stellte sich heraus, dass Martin Schenk ertrunken ist - allerdings nicht im Wasser sondern in Sangri-Ahr, dem neuen Kultgetränk des Tals.

Dieser Krimi ist eine sternereife Meisterleistung aus feinstem Humor, köstlichen Leckerbissen, spannendem Nervenkitzel und viel Wortwitz. Und als Sahnehäubchen gibt es wieder außergewöhnliche Gaumenfreuden zum Nachkochen.


Ich möchte nicht zu viel verraten, aber dieser Fall ist spannend, steht den anderen kulinarischen Krimis von Carsten Sebastian Henn in nichts nach und das Ende ist wie immer eine große Überraschung.

http://www.amazon.de/Ave-Vinum-Carsten-Sebastian-Henn/dp/3954512661
 ISBN 978-3-95451-266-9

 
Noch mehr über kulinarische Krimis aus dem Ahrtal findet ihr HIER.


Frohes Lesen 

 





Montag, 2. Juni 2014

Mai ... mein Monat!!! :)

Der Mai ist mein Monat, nicht nur weil ich in einem solchen das Licht der Welt erblickte, sondern weil im Mai alles so wunderschön grün ist, es immer wärmer wird und die Tage länger werden. Es fühlt sich schon ein wenig nach Sommer an. Wir sind von schönem Wetter noch nicht so verwöhnt und schätzen jeden traumhaften Maitag.

Freudenstanz aufgeführt
... habe ich als ich mein super Geschenk gesehen habe.



Schmunzeln
... als mir meine Kleine im Supermarkt den Einkaufswagen bestieg - als wäre er ein Thron - und sagte: "Ich, Prinzessing Emmi von Klunkerburg, sage euch, wo ihr mich hingeleiten sollt." *lach* Sie hat eindeutig zu oft das Hörspiel "Bibi Blocksberg als Prinzessin" (Folge 32) gehört.

Gestrahlt
... habe ich, als meine Kleine und ich unsere erste Fahrradtour (4 km!) unternommen habe. Eine Woche vorher hätte ich das noch nicht zu träumen gewagt.

Glücklich
... bin ich, sobald ich in meinem Garten bin - egal ob ich nun den Zaun streiche, Unkraut jäte, mit meiner Kleinen herumtobe oder einfach nur faul auf der Wiese liege. ;) ... und über all die lieben helfenden Hände, dir mir beim Umzäunen, Grünschnitt wegfahren, Feuerstelle bauen, Schaukel aufstellen usw. geholfen haben.

Danke ihr Lieben, ihr seid die Besten!!!

Gefreut
... habe ich mich mit meiner Kleinen über ihren ersten Wackelzahn. :)

Mächtig stolz
... bin ich auf mein "Schöner Körper"-Foto. Danke Ela, du bist die Beste. *knutscha* 
Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich bei diesem Projekt dabei sein darf . 

Tage gezählt 
... habe ich und mache es noch immer ... bis meine lieben Freundinnen Nina und Kerstin uns besuchen! Mädels, ich freu mich auf euch! *strahlwieeinhonigkuchenpferd* ;)

Mitgefühlt
... habe ich mit den Menschen im Balkan. You are not alone 

Gegrübelt
... habe ich über die Ursache meiner "diffusen Schmerzen" (wortlaut meines Orthopäden).

Kopfgeschüttelt
... habe ich über eine Person, die nichts zu verstehen scheint.

 

Die schönsten Momente in Bildern:

Einer der vielen "Untermieter" in meinem Garten. ;)

Endlich: Erdbeeren!!!!

Unsere erste eigene Ernte. :)

"Hallo du, komm mal her, wir haben auch was für dich. - Immerhin sind wir ja Nachbarn." :)

An die Kreide, fertig, los!
 

Diese Herz-Bäume säumen das Rheinufer in Braubach. :)

Fazit …

Der Mai hatte viel schöne Momente und Überraschungen für mich bereit. Aber es gab Dinge, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben.

 

Gedicht / Zitat zum Monat:

Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben. Die Liebe entscheidet, wen wir schön finden.
von Sophia Loren, gefunden auf zitate-online.de (gehört aber in der Komödie "Dicke Liebe") 



Sonntag, 1. Juni 2014

... da liegt das Schöne doch so nah - Teil 2

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen kommt heute der 2. Teil unseres Ausflugs. :)

Nach unserer spontanen Erkundungstour durch Braubach ging es dann endlich mit der Bimmelbahn zur Marksburg.


Die Marksburg ist eine ganz besondere Burg, sie gehört zu den wenigen unzerstörten Burgen im Rheintal.


Von der Marksburg aus hat man einen herrlichen Blick über das Rheintal in Richtung Lahnstein/Koblenz.


Die Marksburg selbst kann man nur mit einer Führung besichtigen. Die Dauer einer Besichtigung beträgt ungefähr 50 Minuten. Man kann aber auch auf der Terasse etwas trinken und die Aussicht genießen.


Die Führung beginnt hinter dem zweiten Tor der Burg, dem Fuchstor.

Hier befindet sich u. a. die Schmiede:


In der Küche kann man einen Kühlschrank der damaligen Zeit bestaunen:



Der Rittersaal:

Die Tür rechts im Bild verbarg die Toilette.


Hier wurde gesponnen und gewebt:



Die Marksburg, die der Deutschen Burgenvereinigung gehört, ist im Besitz der „Gimbelschen Sammlung“, eine Zusammenstellung von zwölf lebensgroßen Figurinen aus dem Jahr 1880 - sie zeigt die Entwicklung der Rüstungen von der Antike bis zur frühen Neuzeit.


Mein liebster Platz in der Marksburg ist der Kräutergarten. Er beherbergt rund 160 Pflanzen, die bereits im Mittelalter angebaut wurden - darunter nicht nur leckere Küchenkräuter sondern auch Hexen- und Zauberpflanzen.






Weitere Informationen zur Marksburg findet ihr HIER.


Nach Braubach sind wir dann zu Fuß. Der Fußweg ist teil des Rheinsteigs und führt uns wieder zurück in die Braubacher Altstadt. 

Es war ein wunderschöner Ausflug und wir waren uns alle einig: 
Oft sieht man das Schöne direkt vor der Haustür nicht.